Arbeiten bei ALTEN – Mitarbeiterbericht Business Management

08/03/2021

Was beinhaltet dein Berufsalltag als Senior Managerin im Business Management?
Als Senior Managerin betreue ich die Business Unit Coburg/Nürnberg mit dem Vertriebsgebiet Nordbayern und Südthüringen. Ich trage die Verantwortung für Kunden- und Mitarbeitergewinn mit dem Ziel, die durchschnittliche Anzahl an Projekten und Consultants zu erhöhen und den Erfolg der Business Unit auszubauen. Außerdem coache ich mehrere Business Manager und begleite sie auf ihrem Entwicklungsweg. Als Senior Manager bin ich Ansprechpartner für den Einkauf bei größeren Kunden oder begleite die Rahmenvertragsverhandlungen.

Als Zusatzaufgabe führe ich seit vielen Jahren als Standortleitern den Standort Coburg mitsamt dem hier ansässigen Technology Center Mechanikentwicklung/Konstruktion. Ich bin dafür zuständig, dass der Standort funktioniert. Ich werde für Themen ins Boot geholt, die alle Coburger Mitarbeiter betreffen. Das Arbeitsklima muss einfach gut sein und jeder Mitarbeiter sich wohlfühlen, andernfalls greife ich ein. Den Idealfall lebe ich gerne vor.
Seit einigen Jahren bin ich auch als Trainerin in unserem Amplify-Programm aktiv – einem besonderen Schulungsprogramm für alle neuen Business Manager. Diese Trainertätigkeit macht mir unheimlich Spaß. Ich kann einiges an Erfahrung weitergeben, da ich mittlerweile eine Menge bei ALTEN erlebt und daher viel zu erzählen habe. Außerdem habe ich die Chance, viele neue Business Manager deutschlandweit kennenzulernen.

Als Standortkoordinatorin für Coburg kommen in der aktuellen Pandemie-Situation noch weitere Aufgaben dazu. Das wichtigste hierbei ist die Kontrolle der Hygienemaßnahmen.

Du hast dich zuvor schon viele Jahre selbst als Business Managerin bewährt, richtig?
Ja. Als ich 2005 eingestiegen bin, startete ich mit der Business Unit bei null und musste in meinem Vertriebsgebiet zunächst einen Kundenstamm aufbauen, Projekte gewinnen und dafür geeignete Mitarbeiter einstellen. Ich identifizierte Kunden, führte Cold Calls und stellte unser Portfolio vor. Telefonate, Kundenbesuche und Präsentationen sind gang und gäbe. Ist ein Projekt gewonnen, geht es mit der Projektbesetzung weiter. Es müssen passende Kandidaten aus dem Mitarbeiterpool oder mittels Personalsuche gefunden werden. Gemeinsam mit dem Recruitment werden Stellenanzeigen ausgeschrieben und schließlich Vorstellungsgespräche geführt. Schließlich begleite und betreue ich Kunde, Projekt und Mitarbeiter.

All diese Aufgaben gestalten sich in der Corona-Situation als besonders herausfordernd. Was mir dabei zugutekommt: Ich habe schon „Krisenerfahrung“, denn ich war schon bei ALTEN, als 2008/2009 die Finanzkrise die deutsche Wirtschaft hart getroffen hat.

Ein großer Aufgabenbereich von dir ist die Mitarbeiterbetreuung. Wie gestaltet sich diese?
Damit sich der Mitarbeiter versorgt fühlt und das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird, ist es wichtig, bei Fragen erreichbar zu sein. Natürlich finden routinemäßig Mitarbeitergespräche am Ende des Jahres und der Probezeit statt. Und auch während eines Projektes sieht man sich zu Projektreviews. Ich treffe mich aber auch spontan mit meinen Mitarbeitern, statte ihnen einen Besuch beim Kunden ab oder gehe mit ihnen Mittagessen. So kann ich mich über den Projektverlauf, ihr Wohlbefinden und ihre Weiterentwicklung austauschen und frühzeitig auf Wünsche oder Probleme reagieren. In der aktuellen Pandemie-Situation werden natürlich viele Themen per Skype oder telefonisch besprochen.

Du bringst einen ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund mit. Ist das für deinen Job wichtig?
Ein ingenieurwissenschaftliches Studium ist nicht zwingend notwendig, aber bei einem Entwicklungsdienstleister wie ALTEN von Vorteil. Ich selbst habe eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin gemacht und anschließend an der TU Berlin Maschinenbau mit Vertiefung Energietechnik studiert. Dann habe ich einige Zeit konstruiert, bin in den Vertrieb für eine CAD-Software gegangen und habe parallel in einem Aufbaustudium meinen Wirtschaftsingenieur erworben. Heute kann ich dank dem technischen Hintergrundwissen die Anforderungen des Kunden besser verstehen. Aus diesem Grund sind auch viele andere Kollegen aus dem Business Management Wirtschaftsingenieur.

Was schätzt du an deiner Arbeit?
Business Management bei ALTEN bedeutet wirklich etwas erreichen zu können und ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit zu haben, sofern man den vertrieblichen Biss und die Freude an der Arbeit mitbringt. Trotz unseres Wachstums schätze ich auch die Kontinuität in der Geschäftsführung. Ich habe einen tollen Chef und wertvolle Kontakt- und Vertrauenspersonen, an die ich mich seit Jahren stets wenden kann. Auch das Technology Center Coburg besteht schon jahrelang und entwickelt sich positiv. In 2020 hat unser Technology Center den besten Azubi in Bayern gestellt, das spricht für die super Arbeit in diesem Team!
In all meinen Tätigkeitsbereichen wird es immer Veränderungen geben. Einige davon werden nicht immer als positiv empfunden. Aber für bestimmte Themen und neue Ideen bedeutet das auch immer eine Chance!

Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft stark beeinflusst. Mit welchen Herausforderungen sahst und siehst du dich konfrontiert?
Im März 2021 sind wir immer noch in einer Pandemie! Ein Jahr vorher, im März 2020, musste das gesamte Technology Center Coburg innerhalb weniger Tage ins Home Office umziehen. Obwohl wir in weiten Teilen im Unternehmen auch schon vor Corona mobil arbeitsfähig waren, ist es in Abteilungen, die wie zum Beispiel unsere Konstruktion spezielles Equipment benötigen, natürlich noch mal eine andere Herausforderung gewesen. Es hat sich gezeigt, dass die einzelnen Teams funktionieren, kein Mitarbeiter wurde aus den Augen verloren. Genauso hat sich die Kommunikation mit den Kunden komplett verändert, alles funktioniert ohne persönliche Termine, sondern vorwiegend über Telefon oder Video-Calls. Das war anfangs erstmal eine Umstellung, aber mittlerweile läuft es sehr konstruktiv – und mitunter auch ziemlich lustig. Die Kaffeepause im Büro machen wir jetzt halt digital.

Die Wirtschaft ist in einem Umschwung, dies spüren wir negativ aber auch positiv. Wenn wir offen für Veränderungen sind, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft!

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